Meine Philosophie
1 Schulschwierigkeiten, egal, ob im Verhalten, Leisten, Lernen oder Erleben, sind Symptome, die in der Zeit entstehen und auch in der Zeit veränderbar sind. Sie sind keine festen Persönlichkeitsmerkmale2 Diese Symptome sind kein Zufall, sondern sie sind vielmehr sinnvoll und haben eine Funktion für den Betroffenen und sein soziales Ökosystem (Familie, Schulklasse, Clique usw.)
3 Symptome sind Hinweise auf nicht funktionierende Interaktionsmuster in oder zwischen den Systemen, denen der Schüler angehört.
4 Symptome sind kreative Lösungsversuche in einer belastenden Situation, wobei diese Lösungsversuche wieder zum Problem werden.
5 Wir kommen weiter, wenn wir als Lehrer, Berater oder Eltern den Ressourcen (Stärken und Fähigkeiten) der Schülerinnen und Schüler nachgehen. Es ist sinnvoller und zieldienlicher, sich an Lösungen und an der Zukunft zu orientieren, statt sich mit endlosen Problemanalysen und in der Vergangenheit aufzuhalten.
6 Schuldzuweisungen und Vorhaltungen von Fehlern aus der Vergangeheit führen oft in eine Sackgasse.
